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Campus-
Wörterbuch

Willkommen in der Welt der Studienmöglichkeiten. Gerade für Erstis und für alle, die noch überlegen, was sie studieren wollen, gibt’s jede Menge neue Begriffe, Abkürzungen und Fachwörter. Und jeder tut so, als wäre das alles ganz klar. Unser Campus-Wörterbuch hilft dir, dich im Studiendschungel zurechtzufinden. Oder kennst du den Unterschied zwischen einer Hochschule für angewandte Wissenschaften und einer Universität?

Von A wie Alumni bis E wie Exzellenz

  • Akademisches Viertel
    Das „Schlupfloch“, dass Vorlesungen meist 15 Minuten später und nicht zur angegeben vollen Stunde starten – hilft, wenn man mal zu spät kommt.
     
  • Alma Mater
    Die Historische, aus dem Lateinischen kommende Bezeichnung für die Universität an der du studierst oder studiert hast. Deine akademische „Mutter“.
     
  • Alumni
    Das sind die ehemaligen Studis einer Hochschule.
    Einzahl: Alumnus bzw. Alumna.
     
  • Anwesenheitspflicht
    Du musst bei einigen Kursen, wie Seminaren oder Praktika, wirklich regelmäßig erscheinen, sonst gibt’s keine Credits.
     
  • Audimax
    Das ist der größte Saal auf dem Campus – ideal für riesige Vorlesungen, in denen alle Studis Platz finden. An der Technische Universität Dresden gibt es zum Beispiel das Hörsaalzentrum (HSZ) in der Bergstraße und an der Universität Leipzig das Augusteum am Augustusplatz.
     
  • Aufbaumodul
    Ein Kurs, der auf den Basics aufbaut – meistens im Master, wenn du das ganze Wissen vertiefen willst.
     
  • Auswahlverfahren
    Der Prozess, bei dem du für einige Studiengänge (wie z.B. Medizin) ausgesucht wirst. In Sachsen läuft das oft über den NC oder ein spezielles Verfahren.

  • Bachelor
    Der Bachelor ist der erste akademische Grad, den du an einer Hochschule in Sachsen erwerben kannst. Er dauert in der Regel 3 bis 4 Jahre und du hast die Wahl dich auf ein Hauptfach zu konzentrieren oder auch einen Kombinationsbachelor in zwei Fächern zugleich abzulegen. Er ist Voraussetzung für einen Master.
     
  • BAföG
    Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ist eine staatliche Finanzhilfe, die dich unterstützt, wenn deine Eltern nicht in der Lage sind, dein Studium selbst zu finanzieren. BAföG wird zur Hälfte als Zuschuss und zur anderen Hälfte als zinsloses Darlehen gewährt. Die Höhe der Förderung richtet sich nach dem Einkommen deiner Eltern oder deines Ehepartners sowie deinem eigenen Einkommen. Der BAföG-Höchstsatz liegt seit Wintersemester 2024/25 bei 992 €, sofern du nicht bei den Eltern wohnst und keine Familienversicherung mehr möglich ist. Beantragen kannst du die Unterstützung übrigens bei deinem Studentenwerk.

  • Campus
    Der Campus ist der Ort, an dem du fast genauso viel Zeit verbringen wirst wie zu Hause. In der Regel findest du hier alles, was das Studierendenherz begehrt: von Hörsälen über Cafés bis hin zu den Mensen.
     
  • Career Service
    Hier geht es nicht nur um die Frage „Was will ich mal werden?“ sondern auch darum, wie man sich nach dem Studium am besten in der Arbeitswelt zurechtfindet. Die Career-Service-Center bieten Workshops, Bewerbungstipps, Kontakte zu Unternehmen und oft auch eine riesige Jobbörse an.

    Beim Einstieg in die Arbeitswelt hilft dir das Career-Service-Center deiner Hochschule.
     
  • Credit Points (ECTS)
    Die ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) sind die magischen Punkte, die dir helfen, zu beweisen, dass du im Studium wirklich viel gearbeitet hast. Jeder Kurs, jede Leistung bringt dir eine bestimmte Anzahl an ECTS-Punkten, die du sammelst, um dein Studium erfolgreich abzuschließen. In einem Bachelor-Studium in Sachsen sind es in der Regel 180 bis 240 Credits.
     
  • Cum laude
    Wenn du am Ende deines Studiums „cum laude“ abschließt, heißt das, dass du mit sehr gut (also ziemlich hervorragend) abgeschlossen hast. 
     
  • Cum tempore (c.t.)
    „Cum tempore“ oder c.t. ist die offizielle Art und Weise, wie man „mit ein bisschen Verspätung“ in der Hochschule sagt. Bedeutet: Die Vorlesung fängt nicht pünktlich an, sondern ca. 15 Minuten später. Das ist für viele Studierende ein absolut akzeptables Konzept.

  • Dekan/Dekanin
    Der Dekan oder die Dekanin ist der Chef bzw. die Chefin deines Fachbereichs und sorgt dafür, dass die Studiengänge ordentlich laufen, neue Studienpläne entwickelt werden und alle sich an die Regeln halten.
     
  • Diplom
    Bevor der Bachelor kam, war das Diplom der Standard-Abschluss an vielen Hochschulen. In Sachsen gibt’s ihn noch in einigen Studienrichtungen, vor allem in technischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächern, aber auch im künstlerischen Bereich. Diplomabschlüsse haben nicht nur einen ausgezeichneten Ruf, sie werden selbstverständlich international voll anerkannt und sind dem Masterabschluss gleichwertig.
     
  • Dissertation
    Die Dissertation ist der letzte Schritt auf dem Weg zum Doktortitel. Sie ist ein eigenständiges, umfassendes Forschungsvorhaben, das neue wissenschaftliche Erkenntnisse liefert.
     
  • Doktorarbeit
    Die Doktorarbeit ist der heilige Gral für viele Studierende – oder die größte Herausforderung deines akademischen Lebens. In Sachsen hast du an verschiedenen Hochschulen die Möglichkeit, zu promovieren.
     
  • Dozent/Dozentin
    Der Dozent bzw. die Dozentin – der Mensch, der zwischen dir und deinem Abschluss steht. Manchmal freundlich, manchmal eher der „strenge Typ“, aber immer wichtig für dein Studium. In Sachsen kannst du dich auf eine tolle Mischung freuen: Von den Professoren und Professorinnen, die wie ein wandelndes Lexikon sind, bis zu den Dozenten und Dozentinnen, die mit ihren praktischen Tipps und viel Engagement jede Vorlesung spannend machen.
     
  • Diversität
    In Sachsen wird viel Wert auf Diversität an den Hochschulen gelegt. Unterschiedliche Kulturen, Erfahrungen und Perspektiven bereichern das Studium und sorgen für einen spannenden Austausch. Es gibt zahlreiche Initiativen und Veranstaltungen, die den interkulturellen Dialog fördern und Studierende aus aller Welt zusammenbringen.
     
  • Duale Hochschule Sachsen
    Die DHSN Duale Hochschule Sachsen ist eine Bildungseinrichtung mit 7 Standorten, die Theorie und Praxis auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Studierende absolvieren dort ein duales Studium, das heißt, sie wechseln regelmäßig zwischen Theoriephasen an der Hochschule und Praxisphasen in Unternehmen. Die Duale Hochschule Sachsen kooperiert mit zahlreichen Unternehmen in der Region und bietet so einen engen Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
     
  • Durchfallquote
    Die Durchfallquote – der Moment, den jeder Studierende am liebsten verdrängt, aber nicht ganz vermeiden kann. Sie gibt an, wie viele Studierende eine Prüfung nicht bestehen.

  • ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System)
    Das ECTS ist ein System, das dein Studium in europaweit vergleichbare Einheiten unterteilt. 1 ECTS-Punkt entspricht in der Regel einem Arbeitsaufwand von 25 bis 30 Stunden. In Sachsen wird das ECTS-System an allen Hochschulen verwendet.
     
  • ehs
    Die Abkürzung steht für die Evangelische Hochschule Dresden. Die Evangelische Hochschule Dresden (ehs) ist eine staatlich anerkannte kirchliche Hochschule in freier Trägerschaft. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften verbindet sie wissenschaftlich fundierte Lehre mit starkem Praxisbezug – insbesondere in den Bereichen Soziale Arbeit, Bildung, Pflege und Theologie. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch viel Herz und Nächstenliebe. Dein Studium dreht sich um Sozialarbeit, Pflege und wie du Menschen in verschiedenen Lebenssituationen unterstützen kannst. Du musst also nicht evangelisch sein, um hier durchzustarten.
     
  • Eignungsprüfung
    Die Eignungsprüfung ist ein Verfahren, bei dem geprüft wird, ob du die nötigen Voraussetzungen für ein bestimmtes Studium erfüllst. Besonders in künstlerischen, sportlichen oder spezialisierten Bereichen wie Architektur oder Musik ist eine solche Prüfung oft erforderlich.
     
  • Einschreibung
    Mit der Einschreibung oder Immatrikulation bist du offizielles Mitglied der Hochschule und bekommst Zugang zu allen nötigen Ressourcen: vom Studierendenausweis bis zur Anmeldung zu Vorlesungen und Prüfungen. In Sachsen musst du dich in der Regel einmal jährlich neu einschreiben.
     
  • Einschreibefristen
    Das sind die Zeiträume, in denen du dich für das nächste Semester oder Studium anmelden kannst. In Sachsen gibt es klare Fristen für die Einschreibung, die du nicht verpassen solltest. Die Fristen variieren je nach Hochschule und Semester, daher ist es ratsam, rechtzeitig auf der Website deiner Hochschule nachzuschauen.
     
  • Erasmus
    Erasmus ist das Austauschprogramm der Europäischen Union, dass dir die Möglichkeit gibt, ein oder zwei Semester an einer Hochschule in einem anderen europäischen Land zu verbringen.
     
  • Ersti
    Der frischgebackene Studierende, der gerade den ersten Schritt auf dem Campus gemacht hat. In Sachsen gibt es für dich und Gleichgesinnte jedes Jahr zahlreiche Veranstaltungen, um dich in das Uni-Leben einzuführen: Vom Campus-Rundgang bis zum Kneipenabend, wo du deinen ersten Uni-Kaffee und vielleicht auch die ein oder andere neue Bekanntschaft machen kannst.
     
  • Evaluation
    Die Evaluation ist der Prozess, in dem Studierende ihre Kurse und Dozenten bewerten. In Sachsen ist es üblich, dass du am Ende des Semesters Feedback zu den Veranstaltungen gibst – sowohl zu den Inhalten als auch zur Qualität der Lehre.
     
  • Examen
    Das Examen ist die entscheidende Abschlussprüfung in einigen Studiengängen, insbesondere in den Rechts-, Medizin- oder Lehramtsstudiengängen. Es ist oft der finale Prüfungsblock, nach dem du offiziell dein Studium abschließt und je nach Fachgebiet den Titel „Staatsexamen“ erhältst.
     
  • Exmatrikulation
    Die Exmatrikulation ist der offizielle Akt, mit dem du dich von der Hochschule verabschiedest – entweder weil du dein Studium erfolgreich abgeschlossen hast oder weil du es vorzeitig beendest.
     
  • Exzellenzcluster
    Hierbei handelt es sich um um Forschungsverbünde, die von Bund und Ländern im Rahmen der Exzellenzstrategie gefördert werden. In Sachsen gibt es sechs Exzellenzcluster, von Physik bis Medizin.

    Die Uni Leipzig und die TU Dresden wurden 2025 in Summe 6-mal mit dem Exzellencluster ausgezeichnet. Darunter erhielt die Technische Universität Dresden zwei neue Exzellencluster und die Universität Leipzig erstmalig eins.
     
  • Exzellenz-Universität
    Die Technische Universität Dresden gehört zu einer der elf Exzellenzuniversitäten in ganz Deutschland.

Von F wie Fachschaft bis J wie Jobmesse

  • Fachbereich
    Der Fachbereich ist der Bereich einer Hochschule, der sich auf ein bestimmtes Fachgebiet konzentriert. In Sachsen gibt es zahlreiche Fachbereiche, von Ingenieurwissenschaften über Geisteswissenschaften bis hin zu Natur- oder Sozialwissenschaften.
     
  • Fachsemester
    Das Fachsemester gibt an, wie viele Semester du bereits in deinem Studiengang verbracht hast. Es zählt nur das Semester, in dem du tatsächlich in deinem Studiengang eingeschrieben bist.
     
  • Fachschaft
    Die Fachschaft ist die studentische Vertretung eines Fachbereichs oder einer Fakultät. Hier engagieren sich Studierende für ihre Kommilitonen, organisieren Veranstaltungen und unterstützen bei Fragen rund ums Studium Die Fachschaft ist auch ein guter Ort, um neue Leute kennenzulernen.

  • Grundstudium
    Das ist der Einstieg in dein Studium. Hier wird der Grundstein für das Fachwissen gelegt, das du für dein weiteres Studium benötigst.
     
  • Graduierung
    Die Graduierung ist der feierliche Abschluss deines Studiengangs. In Sachsen werden viele Studiengänge mit einer feierlichen Zeremonie und Übergabe des Abschlusszeugnisses abgeschlossen. Die Graduierung markiert den Moment, in dem du offiziell dein Studium abgeschlossen hast und nun ein vollwertiger Absolvent bzw. Absolventin bist. 

  • Habilitation
    Die Habilitation ist der letzte Schritt auf dem Weg zur Professur. In Sachsen wird sie als wissenschaftliche Leistung anerkannt, die über den Doktortitel hinausgeht. Sie ist die Voraussetzung, um eine Lehrbefugnis an Hochschulen zu erhalten und selbst Vorlesungen zu halten.
     
  • Hausarbeit
    Die Hausarbeit ist die Standard-Wissenschaftsarbeit während des Studiums. Sie ist etwas kürzer als die Bachelorarbeit, wird aber oft mit einer intensiven Recherche und viel Eigenarbeit verlangt.
     
  • Hiwi
    Hiwi ist die Abkürzung für Hilfswissenschaftler oder Hilfswissenschaftlerin. In Sachsen haben viele Studierende die Möglichkeit, als Hiwi an Forschungsprojekten, in der Lehre oder bei administrativen Aufgaben zu arbeiten. Es ist eine tolle Möglichkeit, nicht nur ein bisschen Geld nebenbei zu verdienen, sondern auch wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln.
     
  • Hochschule für angewandte Wissenschaften
    Du möchtest praxisorientiert studieren und direkt auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden? Dann könnte eine Fachhochschule - Hochschule für angewandte Wissenschaften in Sachsen genau das Richtige für dich sein. Diese Hochschulen bieten ein breites Spektrum an Studiengängen, die besonders praxisnah und auf die Bedürfnisse der Wirtschaft und Industrie ausgerichtet sind. Ob Ingenieurwissenschaften, Wirtschaft, Informatik oder Design – hier wird dir nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch, wie du dieses Wissen in der realen Welt anwenden kannst.

    In Sachsen gibt es 5 Hochschulen für angewandte Wissenschaften, wie zum Beispiel die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK), die Hochschule Mittweida, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD), die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ), die Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG). Diese Institutionen legen besonderen Wert darauf, dass ihre Studierenden nicht nur in der Theorie glänzen, sondern auch in der Praxis ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.
     
  • Hochschulgesetz
    Das Hochschulgesetz ist die rechtliche Grundlage, die die Strukturen, die Organisation und das Studium an den Hochschulen regelt. In Sachsen gibt es dafür das Sächsische Hochschulgesetz.
     
  • Hochschulreife
    Die Hochschulreife ist der Schlüssel zum Studium. In Sachsen wirst du diese Qualifikation üblicherweise durch das Abitur erreichen, aber auch alternative Wege wie die Fachhochschulreife können den Zugang zur Hochschule ermöglichen.
     
  • Hochschulsport
    Das ist die perfekte Möglichkeit, während deines Studiums fit zu bleiben. Von Volleyball über Fußball bis hin zu Yoga und Klettern – in vielen Hochschulen kannst du aus einer breiten Palette von Sportarten wählen. Der Hochschulsport sorgt nicht nur für körperliche Fitness, sondern ist auch ein super Ort, um neue Leute kennenzulernen.
     
  • Hörsaal
    Der Hörsaal ist der Ort, an dem die Vorlesungen stattfinden und du gebannt den Erklärungen deiner Dozenten lauschst.
     
  • Hybridveranstaltung
    Beschreibt eine Vorlesung oder Veranstaltung, bei der sowohl Präsenz- als auch Online-Teilnahme möglich sind. 

  • Immatrikulation
    Die Immatrikulation ist der erste Schritt in dein akademisches Abenteuer. Sie bedeutet die Anmeldung an einer Hochschule und ist Voraussetzung dafür, dass du offiziell als Student oder Studentin geführt wirst. Dafür bekommst du eine Immatrikulationsbescheinigung – quasi der erste offizielle „Ausweis“ deines Studiums.
     
  • Institut
    Ein Institut ist eine wissenschaftliche Einrichtung innerhalb einer Hochschule, die sich mit einem bestimmten Fachbereich oder Thema beschäftigt. In Sachsen gibt es eine Vielzahl von Instituten, die Forschung und Lehre anbieten, wie z.B. das Institut für Angewandte Linguistik an der Uni Leipzig oder das Institut für Betriebswirtschaft an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ).

  • Jobmesse
    Jobmessen sind die perfekte Gelegenheit für Studierende, Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen und sich über Möglichkeiten nach dem Studium zu informieren. In Städten wie Dresden, Leipzig oder Chemnitz finden regelmäßig Jobmessen statt, auf denen Unternehmen aus der Region und darüber hinaus ihre Stellenangebote präsentieren. 

Von K wie Kolloquium bis O wie Orientierungswoche

  • Kanzler/Kanzlerin
    Der Kanzler bzw. die Kanzlerin ist so etwas wie der „Supermanager“ der Hochschule. Während der Rektor oder die Rektorin für die akademischen Dinge zuständig ist, kümmert sich der Kanzler bzw. die Kanzlerin um das Finanzielle, die Verwaltung und alles, was hinter den Kulissen läuft.
     
  • Kolloquium
    Ein Kolloquium ist eine Art mündliche Prüfung oder eine wissenschaftliche Diskussionsrunde, die in vielen Studiengängen eine wichtige Rolle spielt.
     
  • Kommilitone/Kommilitonin
    Deine Kommilitonen sind die Person, die mit dir im selben Boot sitzen – also deine Mitstreiter und Mitstreiterinnen im Studium. Ihr werdet gemeinsam durch Klausurenstress, Gruppenarbeiten und Kaffee-Pausen navigieren.
     
  • Kunst- und Musikhochschule
    Wenn du zu den kreativen Köpfen gehörst, die in der Kunst oder in der Musik ihr Zuhause finden, dann ist eine Kunst- bzw. Musikhochschule in Sachsen genau der richtige Ort für dich. Diese Hochschulen bieten ein breites Spektrum an Studiengängen, die sowohl künstlerische Disziplinen wie Malerei, Bildhauerei und Design oder musikalische Bereiche wie Orchestermusik, Komposition und Gesang umfassen.

    In Sachsen gibt es bekannte Institutionen wie:
    die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig (HMT),
    die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden (HfM),
    die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB),
    die Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) und
    die Palucca Hochschule für Tanz Dresden.

  • Latinum
    Das Latinum ist eine besondere sprachliche Qualifikation, die du in vielen Studiengängen nachweisen musst, vor allem, wenn du Geschichte, Philosophie oder andere geisteswissenschaftliche Fächer studierst. Es handelt sich um Grundkenntnisse der lateinischen Sprache, die du entweder durch eine spezielle Prüfung oder durch den Besuch von entsprechenden Sprachkursen erwirbst.
     
  • Langzeitstudiengebühren
    Der kleine Stachel im Studium, der sich zeigt, wenn du deine Regelstudienzeit deutlich überschreitest. Normalerweise hast du eine bestimmte Anzahl an Semestern, um deinen Abschluss zu machen. Sollte sich dein Studium jedoch über diese Zeit hinausziehen, können Langzeitstudiengebühren fällig werden.
    In Sachsen fallen, wenn die Regelstudienzeit um vier Semester überschritten wird, Langzeitstudiengebühr in Höhe von 500 Euro pro Semester an.

  • Master
    Der Master ist der zweite akademische Abschluss, den du nach dem Bachelor machen kannst. Er vertieft dein Wissen in einem bestimmten Fachbereich und öffnet die Türen zu spezialisierten Berufen oder einer wissenschaftlichen Karriere.
     
  • Mensa
    Die Mensa ist der Ort, an dem hungrige Studierende während des Studientages ihre Batterien aufladen können. Sie ist oft die zentrale Anlaufstelle für ein schnelles Mittagessen zwischen Vorlesungen.
     
  • Mentoring
    Hierbei handelt es sich um ein wertvolles Unterstützungsangebot während des Studiums. Bei einem Mentoring-Programm wirst du von erfahrenen Studierenden oder Alumni betreut, die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.
     
  • Modul
    In einem Modul werden verschiedene Lehrveranstaltungen zu einem übergeordneten Thema zusammengefasst. Du belegst also nicht nur eine einzelne Vorlesung oder ein Seminar, sondern ein komplettes Themenpaket, das mit einer Prüfung oder einem anderen Leistungsnachweis endet.
     
  • Modulhandbuch
    Dieses Handbuch ist wie dein persönlicher Studienkompass. Hier findest du eine detaillierte Übersicht über die Module deines Studiengangs, einschließlich der Inhalte, Prüfungsformate, ECTS-Punkte und Anforderungen.
     

  • Numerus Clausus (NC)
    Der Numerus Clausus ist die zulassungsbeschränkte Studienplatzvergabe, die bei besonders beliebten Studiengängen zum Einsatz kommt. Es bedeutet, dass nur eine bestimmte Anzahl an Studierenden aufgenommen wird, basierend auf ihrer Abiturnote oder anderen Kriterien. In Sachsen gibt es neben den Studiengänge mit NC auch sehr viele ohne.

  • OPAL
    Das ist das Online-Portal, das dir das Studium in Sachsen erleichtert. Hier findest du alle möglichen Lernmaterialien, kannst Aufgaben hochladen, an Kursen teilnehmen und dich mit Kommilitonen austauschen. Kurz gesagt: OPAL ist deine digitale Anlaufstelle, um das Chaos in deinem Studium ein bisschen geordneter zu machen.
     
  • Orientierungswoche
    Der Start ins Studium kann überwältigend sein – deshalb gibt es die Orientierungswoche, die dir hilft, den Campus zu erobern, die Stadt zu entdecken und deine Kommilitonen und Kommilitoninnen kennenzulernen. Diese Woche ist für Erstis eine tolle Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen und sich wichtige Infos rund ums Studium zu holen.


     

Von P wie Prüfung bis T wie Tutorium

  • Pflichtpraktikum
    Das Pflichtpraktikum ist ein wichtiger Bestandteil vieler Studiengänge, der dir hilft, praktische Erfahrungen zu sammeln und dein theoretisches Wissen in der echten Welt anzuwenden.
     
  • Präsenzpflicht
    Bei der Präsenzpflicht handelt es sich um die Verpflichtung, bei bestimmten Veranstaltungen (z. B. Seminaren oder Vorlesungen) persönlich anwesend zu sein.
     
  • Prüfungsordnung
    Die Prüfungsordnung regelt alles, was mit Prüfungen zu tun hat: von der An- und Abmeldung bis zu den Anforderungen und Fristen. Sie ist die Grundlage für die Prüfungsorganisation und sorgt dafür, dass alles fair und transparent abläuft.
     
  • Prüfung
    Im Studium gehört sie irgendwie dazu – die Prüfung. Sie ist der Moment, an dem du zeigst, was du in den letzten Wochen und Monaten gelernt hast. In Sachsen gibt es unterschiedliche Prüfungsformen: von der klassischen Klausur über die mündliche Prüfung bis hin zu Hausarbeiten oder Praktikumsberichten.
     
  • Prüfungsamt
    Das Prüfungsamt ist die zentrale Anlaufstelle, wenn es um alles rund um Prüfungen geht. Hier kannst du dich für Prüfungen anmelden, die Prüfungsordnung einsehen und bei Problemen mit Prüfungen oder Noten nachfragen.
     
  • Promotion
    Die Promotion ist der Weg, den du gehst, wenn du den Titel „Dr.“ anstrebst. Dazu schreibst du eine Dissertation und verteidigst deine Forschung.

  • Quereinstieg
    Der Quereinstieg ist eine Möglichkeit für Menschen, die ein Studium in einem anderen Fachgebiet als ursprünglich geplant beginnen möchten. In Sachsen gibt es verschiedene Programme und Möglichkeiten, in einen neuen Studiengang zu wechseln – auch wenn du in einem anderen Bereich ausgebildet bist oder bereits Berufserfahrung hast. 

  • Rechenzentrum
    Das Rechenzentrum an einer Hochschule sorgt dafür, dass alle digitalen Dinge laufen: Vom WLAN über Computerpools bis hin zu Software und technischem Support. Hier findest du alles, was du für dein Studium an IT-Ausstattung und Services brauchst.
     
  • Regelstudienzeit
    Dies ist die offizielle Zeitspanne, die ein Studium laut Studienordnung dauern soll. In Sachsen variiert die Regelstudienzeit je nach Studiengang und Abschluss – in der Regel liegt sie bei 6 bis 7 Semestern für einen Bachelor und 2 bis 4 Semestern für einen Master.
     
  • Rektor/Rektorin
    Der Rektor bzw. die Rektorin ist die höchste Führungskraft einer Hochschule und verantwortlich für die Leitung der gesamten Institution. Er oder sie sorgt dafür, dass die Hochschule ihre strategischen Ziele verfolgt, die Lehre gut organisiert ist und die Forschung vorangetrieben wird. Oft hat der Rektor bzw. die Rektorin auch repräsentative Aufgaben und vertritt die Hochschule nach außen
     
  • Ringvorlesung
    Das ist eine besondere Veranstaltungsform an Hochschulen, bei der unterschiedliche Experten und Expertinnen aus verschiedenen Fachbereichen oder Institutionen zu einem bestimmten Thema referieren. Die Ringvorlesung ist eine großartige Gelegenheit, über den Tellerrand des eigenen Studiengangs hinauszublicken.

  • Semesterbeitrag
    Der Beitrag, den du einmal im Semester zahlst, um dein Studium aufrechtzuerhalten – und nein, das ist keine freiwillige Spende an deine Hochschule, sondern eine Notwendigkeit, damit du weiterhin das wunderbare Studentenleben genießen kannst. Der Semesterbeitrag umfasst Dinge wie den Studentenwerkbeitrag, das Semesterticket, welches einige Hochschulen anbieten, und die Verwaltungskosten. Keine Panik, die sächsischen Hochschulen haben ihn eher niedrig angelegt.
     
  • Semesterticket
    An vielen Hochschulen in Sachsen bekommst du für deinen Semesterbeitrag ein Semesterticket ausgestellt. Ob Zug, Bus oder Straßenbahn, mit dem Ticket kannst du problemlos durch die Städte und sogar in die wunderschöne sächsische Umgebung reisen.
     
  • Semesterwochenstunden (SWS)
    Das Maß für die Anzahl der Stunden, die du jede Woche mit Vorlesungen und Seminaren verbringst.
     
  • Seminar
    Ein Kursformat, das mehr Interaktion fordert als eine Vorlesung. Hier wird kein frontaler Monolog gehalten, sondern gemeinsam diskutiert und präsentiert.
     
  • Sommersemester
    Das Semester, das traditionell zwischen April und September läuft. Wenn du im Sommer studierst, erlebst du das Campusleben in seiner vollen Pracht: Grillabende, Open-Air-Veranstaltungen und jede Menge Sonne. Doch Vorsicht: Das Sommersemester ist auch oft die Zeit für die ersten Prüfungen, also sei nicht zu entspannt – ein bisschen Lernen gehört dazu.
     
  • Sprechstunde
    Die heiligen Stunden, in denen du deinem Professor oder deiner Professorin direkt Fragen stellen kannst.
     
  • Staatsexamen
    Ein akademischer Abschluss, der für viele Studierende das Ende des Studiums markiert und den Zugang zu bestimmten Berufen verschafft: Humanmedizin, Tiermedizin, Zahnmedizin, Pharmazie, Lebensmittelchemie, Rechtswissenschaften, Lehramt.
     
  • Stipendium
    Für Studierende, die eine zusätzliche finanzielle Unterstützung brauchen und/oder sich durch herausragende Leistungen auszeichnen. In Sachsen stehen einige Fördermöglichkeiten zur Verfügung, wie zum Beispiel von den Hochschulen selbst, von parteinahen Stiftungen, konfessionellen Einrichtungen oder wirtschaftsnahen Organisationen. Bevor du dich für ein Stipendium bewirbst, solltest du dich gut informieren, denn die Auswahlkriterien sind streng und ein genereller Anspruch auf eine Förderung besteht nicht.
     
  • Studentenausweis
    Dein Studentenausweis ist mehr als nur ein kleines Plastikkärtchen – er ist deine Eintrittskarte zu fast allem, was das Studentenleben zu bieten hat. In Sachsen ist der Studentenausweis nicht nur wichtig, um zu belegen, dass du tatsächlich eingeschrieben bist, sondern er hat auch praktische Vorteile: Du kannst ihn für Rabatte in Museen, Kinos oder bei öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen.
     
  • Studieneinführungstage (SET)
    Die ersten Tage des Semesters, die dir als Erstis helfen, dich im Unialltag zurechtzufinden. In diesen Tagen wirst du mit allem vertraut gemacht, was du als Studierender wissen musst – von der Benutzung der Bibliothek bis hin zu den besten Cafés auf dem Campus.
     
  • Studierendenrat (StuRa)
    Der Studierendenrat ist dafür zuständig, die Interessen der Studierenden gegenüber der Universität zu vertreten. Er organisiert Events, hilft bei Problemen und sorgt dafür, dass Studierende gehört werden. Mach mit, wenn du Lust hast, Einfluss zu nehmen!
     
  • Studentenwerk
    Die Institution, die dir als Studierendem in Sachsen auf vielen Ebenen unter die Arme greift: von günstigem Mensaessen über Unterstützung bei der Wohnungssuche bis hin zu Beratungsangeboten in finanziellen oder persönlichen Angelegenheiten.
     
  • Studentenwohnheim
    Ein Studentenwohnheim ist der Ort, an dem viele Studierende ihren ersten Wohnsitz während des Studiums einrichten. In Sachsen findest du dort günstige Zimmer.

  • Technische Universität (TU)
    Eine Technische Universität ist der Traum vieler angehender Ingenieure, Naturwissenschaftler oder Informatiker. In Sachsen gibt es die Technische Universität Dresden, die Technische Universität Chemnitz (TUC) und die Technische Universität Bergakademie Freiberg (TUBAF). Eine TU ist zum großen Teil (aber nicht nur) auf technische und naturwissenschaftliche Studiengänge ausgerichtet. Hier kannst du dich mit hochkomplexen Themen wie Maschinenbau, Informatik, Bauingenieurwesen oder Physik befassen.
     
  • Tutorium
    Das Tutorium ist deine Chance, den Stoff in einem entspannten Rahmen zu vertiefen. Dabei handelt es sich um kleinere Gruppen, die meist von fortgeschrittenen Studierenden oder sogar Doktoranden und Doktorandinnen geleitet werden, die dich bei den Inhalten eines Kurses unterstützen.

Von U wie Universität bis Z wie Zulassungsverfahren

  • Universität
    Die Universität ist der heilige Ort des Wissens, an dem du dich auf dein Studium stürzt, deine Gehirnzellen an ihre Grenzen bringst und das Abenteuer „akademisches Leben“ beginnst. In Sachsen gibt es viele großartige Universitäten, die Universität Leipzig, die Technische Universität Dresden, die Technische Universität Chemnitz (TUC) und die Technische Universität Bergakademie Freiberg (TUBAF).
     
  • Universitätsbibliothek (Hochschulbibliothek)
    Die Bibliothek ist der Ort, an dem du dich für die nächsten Prüfungen, Hausarbeiten und Abschlussarbeiten vergräbst. In Sachsen sind die Bibliotheken – wie zum Beispiel die SLUB Dresden – bestens ausgestattet und bieten dir nicht nur tausende Bücher, Lesesäle und ruhige Ecken zum Arbeiten, sondern auch elektronische Ressourcen,. Du wirst feststellen, dass die BiB in den Wochen vor den Prüfungen zur „zweiten Heimat“ wird.
     
  • Übung
    Eine Übung ist eine Art von Veranstaltung, die meist in kleineren Gruppen stattfindet. Hier kannst du das, was du in der Vorlesung gehört hast, noch einmal in praktischen Aufgaben und Übungen anwenden.
     

  • Vorlesung
    Die Vorlesung ist die klassische Form der Wissensvermittlung an der Hochschule. Hier sitzt du mit deinen Kommilitoninnen und Kommilitonen in einem (meist großen) Hörsaal, während der Professor oder die Professorin dir ein bestimmtes Thema näher bringt.
     
  • Verwaltungshochschulen
    Verwaltungshochschulen sind spezialisierte Hochschulen, die auf Studiengänge für den öffentlichen Dienst ausgerichtet sind. In Sachsen gibt es zwei zentrale Einrichtungen: die Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum, an der du beispielsweise Verwaltungswissenschaften, Steuerverwaltung oder Rechtspflege studieren kannst, und die Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) in Rothenburg, die auf das Polizeistudium vorbereitet.
    Typisch für Verwaltungshochschulen ist der enge Praxisbezug: Viele Studiengänge sind dual organisiert und beinhalten feste Praxisphasen in Behörden oder Dienststellen. Auch ein Gehalt während des Studiums ist oft Teil des Konzepts.

  • Wahlpflichtfach
    Ein Wahlpflichtfach ist ein Fach, das du im Rahmen deines Studiengangs belegen musst, aber du kannst zwischen verschiedenen Kursen oder Modulen wählen.
     
  • Werkstudent/Werkstudentin
    Ein Werkstudent bzw. eine Werkstudentin ist jemand, der während des Studiums in einem Unternehmen arbeitet, um praktische Erfahrung zu sammeln und etwas Geld zu verdienen. Werkstudentenjobs sind in Sachsen weit verbreitet.
     
  • Wintersemester
    Das Wintersemester ist der Startschuss für ein neues akademisches Jahr und beginnt in der Regel im Oktober. Viele Studiengänge starten im Wintersemester.
     
  • Wissenschaftliche Arbeit
    Die wissenschaftliche Arbeit – sei es eine Hausarbeit, eine Bachelorarbeit oder eine Masterarbeit –verlangt von dir, dass du dich intensiv mit einem Thema beschäftigst, wissenschaftlich recherchierst und deine Ergebnisse klar und präzise darstellst.

Sorry!

  • Zugangsvoraussetzungen
    Bevor du dein Studium an einer sächsischen Hochschule beginnen kannst, musst du bestimmte Zugangsvoraussetzungen erfüllen.
     
  • Zulassungsverfahren
    Das Zulassungsverfahren ist der Prozess, durch den du an der Hochschule offiziell für einen Studiengang zugelassen wirst. Nachdem du dich beworben hast, entscheidet die Hochschule anhand der Zugangsvoraussetzungen und gegebenenfalls weiterer Kriterien (wie Auswahlgesprächen oder Tests), ob du einen Platz im gewünschten Studiengang bekommst. Besonders bei stark nachgefragten Studiengängen gibt es spezifische Zulassungsverfahren.